Vor 25 Jahren wurde aus der alten Ewag und dem fränkischen Überlandwerk die Energie. Das Jubiläum wurde jetzt mit einem Festakt gefeiert.
Das Unternehmen hat sich inzwischen zu einem der größten kommunalen Energieversorger in ganz Deutschland gemausert.
Das kann sich sehen lassen, meint auch Nürnbergs Oberbürgermeister Markus König. Er ist in seiner Funktion auch Aufsichtsratsvorsitzender der Energie und spricht von einem Vierteljahrhundert Erfolgsgeschichte. Stadt und Land hätten sich damals verbunden. Er ist auch stolz darauf, dass es ein kommunales Unternehmen ist.
Das gehöre zur Daseinsvorsorge dazu. Die N-ERGIE würde den Menschen gute Preise bieten. Es sei aber auch wichtig, dass wir einen guten,
verlässlichen Partner haben, der Strom liefert. Und der wird künftig noch mehr aus Windkraft- und Solaranlagen kommen.
Dafür baut die Energie ihr Stromnetz massiv aus. Und auch die Fernwärme wird künftig etwa durch Geothermie noch nachhaltiger.
Handel, Kunst und Marktgeschehen- Nürnbergs Innenstadt lädt wieder zum Bummeln ein. HEUTE (FR) startet der Ostermarkt - Nürnbergs ältester Markt mit mit traditionellen Angeboten. Wirtschaftsreferentin Andrea Heilmaier freut sich, weil es dort alles gibt was das Herz begehrt: handwerklich gefertigte Produkte, typische Haushaltswaren wie Bürsten, aber auch Kämme, Keramik, klassisches Kunsthandwerk, Schmuck und natürlich ganz viel leckeres Essen. ÜBERMORGEN ist außerdem verkaufsoffener Sonntag in der Nürnberger Innenstadt mit vielen Rabatten und Aktionen. Zudem wird das ehemalige Kaufhofgebäude am Wochenende zur Kunstgalerie.
US-Präsident Trump hat ein gewaltiges Zollpaket verkündet- auch die EU trifft es hart. Auf Einfuhren aus der Europäischen Union in die USA sind demnach Zölle in Höhe von 20 Prozent vorgesehen. 25 % Zoll werden künftig auf deutsche PKW fällig. Das hat auch Auswirkungen auf Mittelfranken. Hier bei uns werden zwar keine Autos gebaut, aber 85tausend Menschen arbeiten bei Automobilzulieferern. Die sind laut Rainulf Pichner von der IHK Mittelfranken auch davon betroffen. Heißt: es werden weniger Autos verkauft, die Zulieferindustrie wird weniger liefern, das wird zu Sparmaßnahmen in Unternehmen führen und das wird Beschäftigte kosten, auch bei uns. Wie viele kann die IHK nur schätzen. Pichner rechnet im schlimmsten Fall mit mehreren Tausend.
Sieben grüne Oasen für Nürnberg. Das ist das Siegerkonzept für die Landesgartenschau Nürnberg 2030. Mit dem Leitbild haben sich Berliner Landschaftsarchitekten unter 22 Bewerbern durchgesetzt. Unter dem Motto: "Mehr Grün wagen" wird die Natur dabei in die Stadt geholt. Zu den sieben Oasen gehört zum Beispiel auch der Stadtgraben. Laut Oberbürgermeister Marcus König ist der Stadtgraben der Kern, das ist der grüne Ring Nürnbergs. Und der soll nicht nur als Hundeauslaufzone dienen sondern als Aufenthalt. Das ist die Klimaanlage der Stadt. Das heißt wir werden auch unsere Nutzung mit Sport, mit Freizeitaktivitäten da weiter ausbauen aber eben auch verschiedene Möglichkeiten ,die Biodiversität ausprobieren, so König. Zu den weiteren Oasen der Landesgartenschau gehören zum Beispiel auch die Grasersgasse oder der Theresienplatz. Außerdem einfließen werden auch Ideen für die Entwicklung der Insel Schütt und den Egidienplatz.
Das Nürnberger Rathaus ist ab heute ( MI 2.4.) Kulisse für die Verkehrsministerkonferenz. Zwei Tage lang werden sich die Verkehrsminister von Bund und Ländern austauschen. Top-Thema ist die Verwendung von Milliardensummen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur. Der Investitionsbedarf ist hoch, sowohl auf der Schiene als auch bei Straßen und Brücken. Auch das Streit-Thema Deutschlandticket wird Teil der Gespräche sein. Eine aktuelle Umfrage unter Nutzern hatte unterstrichen, dass diese den langfristigen Erhalt des Tickets erwarten. Begrüßt werden die Gäste auch von Oberbürgermeister Marcus König.
Seit einem Jahr dürfen Erwachsene in Deutschland legal kiffen- unter bestimmten Voraussetzungen. Die Polizei Mittelfranken zieht eine durchwachsene Bilanz: demnach sind seit der Cannabis-Teillegalisierung die Drogendelikte insgesamt um 45 Prozent zurückgegangen. Doch es gibt auch eine Kehrseite der Medaille und die liegt laut Polizeisprecher Michael Petzold im Verkehrsbereich: die Polizei verzeichnete eine Steigerung von über 25 Prozent an den Drogenfahrten. Es nehmen immer mehr Personen unter Einfluß von Drogen am Straßenverkehr teil, was der Sicherheit natürlich nicht förderlich ist.
Abbruch, Neubau und eine Generalsanierung: um Nürnberg gibt es ab heute zwei Vollsperrungen. Die Verbindungsstraße zwischen Nürnberg-Zollhaus und der A6 bekommt eine Rundum-Erneuerung und bleibt bis Mitte Mai gesperrt. Zusätzlich steht die Rennmühlbrücke zwischen Schwabach und Nürnberg-Katzwang auf dem Programm. Bürgermeister Christian Vogel:
"Wir werden jetzt im April damit loslegen, das dauert dann einige Monate um nicht zu sagen Jahre. Ende 2026 wollen wir mit der Maßnahme fertig sein, damit dann wieder ganz normaler Verkehr nach Schwabach und von Schwabach nach Nürnberg möglich ist."
Die Arbeiten an beiden Baustellen erfolgen in jeweils mehreren Bauabschnitten, die zum Teil längeren Umleitungen sind ausgeschildert. Mehr Infos gibt es hier.
Deutschland sucht den Lieblingsbusfahrer- oder Busfahrerin 2025 und Nürnberg macht mit. Die VAG bittet die Fahrgäste ihre schönsten Erlebnisse mit Busfahrern- oder Fahrerinnen einzureichen. Eine Jury wählt dann die bewegendsten Geschichten aus. VAG Sprecherin Susanne Jerosch zum Hintergrund des Wettbewerbs:
"Wir finden, dass unsere Kollegen und Kolleginnen, die Busfahrer und Busfahrerinnen in Nürnberg, in Nürnberg jeden Tag einen super Job machen. Sie kümmern sich um ihre Fahrgäste. Deswegen finden wir, sollten sie Lieblingsbusfahrer in Deutschland werden. Das soll absolut eine Wertschätzung sein."
Im vergangenen Jahr beteiligte sich Nürnberg zum ersten mal an der Aktion und ein Fahrer sowie eine Fahrerin schafften es bundesweit unter die TOP 25
Die erhoffte Frühjahrsbelebung auf dem Mittelfränkischen Arbeitsmarkt ist ausgeblieben. Die Arbeitslosenquote in unserer Region liegt im März bei 4,7%, das ist der höchste Wert in ganz Bayern. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. Besonders betroffen von der schlechten Konjunktur ist laut Agentur für Arbeit die Automobil-Zulieferindustrie. Die niedrigste Arbeitslosenquote in der Region hat erneut der Landkreis Roth, mit 2,5% schafft er die Vollbeschäftigung. Nürnberg ist mit einer Arbeitslosenquote von 7,3% auch weiterhin das Schlusslicht. Bundesweit liegt die Arbeitslosenquote unverändert bei 6,4%.
Die Stadt Nürnberg will den Hauptbahnhof sicherer machen. Dafür soll eine Waffen- und Messerverbotszone im gesamten Bahnhofsbereich, sowie auf angrenzenden Plätzen und Verkehrsflächen eingerichtet werden. Erst im Oktober wurde das Waffengesetz so angepasst, dass die Kommunen mehr Spielraum haben, solche Verbotszonen an Kriminalitäts-Hotspots dauerhaft einzurichten, so Nürnbergs Stadtrechtsdirektor Olaf Kuch:
"Da wurde erst zuletzt, natürlich auch unter den Eindrücken der furchtbaren Anschläge, die gerade mit Messern begangen worden sind, eine zusätzliche gesetzliche Möglichkeit geschaffen. Bayern hat das ganze auf die Gemeinden delegiert und jetzt sind wir in der Lage, diese Waffenverbotszonen anzuordnen, wenn wir es für geeignet halten. Im genannten Bereich halten wir es eben für erforderlich."
Eine Zustimmung für diese Verordnung gilt als ziemlich sicher, am 9. April ist dann der Stadtrat am Zug.